Brandklassifizierung von Baustoffen

Baustoffe werden nach ihrem Brandverhalten in Brennbarkeitsklassen unterteilt

A1 - ohne organische Bestandteile, Nachweis der Nichtbrennbarkeit nicht erforderlich (z. B. Beton, Mauersteine, Eisen, Glas, Granit, Steinwolle, Gipsfaser)

A2 - mit organischen Bestandteilen, Nachweis der Nichtbrennbarkeit erforderlich (Spezialschaumstoffe, Glaswolle, Spezialträgerplatten, bituminöse Kalksteine).

B1 - schwer entflammbar (Hartschäume, Hartholz, Spezialspanplatten, Agglomerat = polymergebundene Kunststeine)

B2 - normal entflammbar (Weichholz, Silikon, Textilien)

B3 - leicht entflammbar (Stroh, Tapeten, Polystyrol)

Baustoffe aus der Brandklasse A2 und B1 gelten als selbstverlöschend, wenn die Brandursache entfällt. Baustoffe aus der Brandklasse B3 dürfen im Hochbau generell nicht eingesetzt werden. Die Brandklasse der Gruppe A2 und B1 bis B3 muss durch ein Prüfzeugnis nachgewiesen werden.

Verwendungseinschränkungen für die Brandklasse B2 finden sich in den jeweiligen Landesbauordnungen.

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